Rechtsanwalt Mietrecht

Wieviel kostet eine anwaltliche Rechtsberatung?

Für eine Beratung von Verbrauchern (auch Vermieter gehören ürigens zu den Verbrauchern) gibt es schon von Gesetzes wegen eine Obergrenze: Eine Beratung mit einem einzigen Gesprächstermin darf maximal 226,10 Euro einschließlich Umsatzsteuer kosten. Sind mehrere Termine erforderlich, so beträgt der Höchstpreis 297,50 Euro. Das mag auf den ersten Blick viel für ein Gespräch erscheinen. Doch wenn Sie bedenken, welche Kosten ein verlorener Gerichtsprozess mit sich bringen kann, weil Sie z.B. einen dummen Fehler beim Vertragsschluss gemacht haben, ist das wenig!

Meine Preise für Beratungen

liegen zudem sogar meistens unter diesen Obergrenzen.

Meine Preise sind fair kalkuliert, und ich sage Ihnen vorher, was für ein Honorar in etwa auf Sie zukommt. Das gilt für eine einzelne Beratung übrigens ebenso wie für die Kosten meiner anwaltlichen Beratung im Rahmen eines Dauermandats (wie es z.B. fü Hausverwaltungen in Betracht kommen kann)!

Das Honorar für ein gewöhnliches Beratungsgespräch

Das Honorar für eine mündliche Anwaltsberatung mache ich in erster Linie vom zeitlichen Aufwand und der Schwierigkeit abhängig: Wenn Sie eine nicht so komplizierte Frage haben und diese in einem einzigen Gespräch beantwortet werden kann, kostet die

mündliche Beratung ca. 100,00 bis 150,00 Euro incl. Umsatzsteuer
.

Für diesen Preis erhalten Sie eine fachlich kompetente Beratung. Ich bin Fachanwalt für Mietrecht und bearbeite zu etwa 80% mietrechtliche Mandate und Fallgestaltungen. Ich besuche regelmäßig und mehrmals im Jahr Fortbildungen und habe auf diese Weise sowie in zahlreichen Gerichtsprozessen und Verhandlungen mit Gegnern Wissen und Praxiserfahrungen gesammelt, die in aller Regel deutlich über das Maß dessen hinausgehen werden, was eine Anwalt ohne entsprechende fachliche Spezialisierung bieten kann.

Das Honorar für eine umfangreiche Beratung

Kommen Sie mit zahlreichen zu lesenden Unterlagen zu mir oder haben Sie eine komplizierte Frage (muss z.B. Präzedenzrechtsprechung gesucht werden) wird es teurer.

Die Höhe des Honorars hängt auch davon ab, um welche Werte es für Sie geht. Geht es für Sie um viel Geld, ist auch mein Honorar entsprechend höher und kann an die Obergrenzen heranreichen oder mit einer Honorarvereinbarung sogar noch darüber liegen. Wenn Sie die Beratung als Privatperson (und nicht als Unternehmer) in Anspruch nehmen, kostet Sie, wie bereits eingangs dargestellt, laut Gesetz ein

erstes Beratungsgespräch maximal 226,10 Euro incl. Umsatzsteuer.

Sobald die Beratung in einem zweiten Termin fortgesetzt wird, gilt eine neue gesetzliche Höchstgrenze von

maximal 297,50 Euro incl. Umsatzsteuer

für die Beratung. Wenn Sie Unternehmer sind, gibt es keine gesetzliche Obergrenze.

Fragen Sie ruhig vorher!

Sie können mir ohne weiteres Ihr Anliegen vorab schildern. Ich nenne Ihnen dann den Preis oder eine Preisspanne, den bzw. die ich für angemessen halte.

Stellen Sie nach der Beratung fest, dass Sie mich gerne an Ihrer Seite hätten und ich für Sie etwas schreiben soll, werden die Kosten der Beratung normalerweise auf die weitere Tätigkeit angerechnet. Sie haben also bei einer vorherigen "Nur-Beratung" in der Regel insgesamt keine höheren Kosten, als wenn Sie gleich mit dem Auftrag zur Vertretung gekommen wären. Etwas anderes gilt nur, wenn dies ausdrücklich im Rahmen einer Honorarvereinbarung vereinbart wurde.

Honorarvereinbarung

In manchen Fällen stehen die gesetzlichen Honorare zur Leistung einfach nicht in einem gesunden Verhältnis. Dies kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn Sie einen umfangreichen Mietvertrag oder Grundstückkaufvertrag prüfen lassen möchten. Dies kann auch der Fall sein, wenn Sie in erster Instanz vor Gericht mit einem meiner Kollegen einen Prozess verloren haben und nun wissen möchten ob eine Berufung dagegen erfolgversprechend ist. In diesen Fällen ist oft so viel Aufwand erforderlich, dass selbst ein Honorar von 297,50 Euro nicht ausreicht um den Aufwand zu decken. Dann schließe ich mit Ihnen vorher eine Honorarvereinbarung ab. Mit einer Honorarvereinbarung kann ein festes Honorar oder ein Stundensatz vereinbart werden.

Mit einer Honorarvereinbarung kann auch vereinbart werden, dass die Kosten für die anwaltliche Beratung nicht auf ein anschließendes gerichtliches oder außergerichtliches Verfahren angerechnet werden (im Normalfall gehen die Kosten der Beratung in einer anschließenden Vertretung auf, so dass Sie nicht beides einzeln in Rechnung gestellt erhalten).

Für Bezieher von Sozialleistungen gelten Besonderheiten: Hier können staatliche Hilfen (Beratungs- und Prozesskostenhilfe) in Anspruch genommen werden.